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ein eigenes Haus in der Stadt

my.statthaus bietet neo-gotisches Ambiente in der ruhigen Steinfelder Gasse – mitten im Herzen Kölns. Seit fast 20 Jahren ein kleines, aber feines Apartment-Hotel in Familienbesitz, achten wir besonders darauf, unseren ökologischen Fußabdruck so schmal zu halten wie den historischen statthaus-Bauplan: bei uns läuft alles mit garantiert non-atomarem Ökostrom. Unser historisches Holz-Treppenhaus ist eine mit modernstem Brandschutz ausgerüstete Augenweide, allerdings ohne Lift.

Alle acht Einheiten sind individuell mit Antikmöbeln und funktional moderner Einrichtung ausgestattet und verfügen über je ein en-suite Bad/WC, Kochgelegenheit, Smart-TV und Gegensprechanlage mit persönlichem Klingelschild auf Wunsch. So wohnen Sie bei uns in Köln im eigenen Haus und fühlen sich – anders als im Hotel – schnell ganz wie zu Hause.

Geschichte

Das denkmalgeschützte Gebäude wurde ca. 1860 erbaut, ursprünglich vermutlich als nur 4,50 m breiter Anbau zu einem großen Eckhaus mit gleicher Fassadengliederung. Die Original-Sandsteinelemente stammen aus demselben Steinbruch wie die von der Kölner Dombauhütte bis heute verwendeten. Ende der 1970er Jahre wurde die neo-gotische Fassade im Erdgeschoss-Bereich anthrazitgrau verklinkert, die bis zu 4,20 m hohen Decken auf 2,20 m abgehängt und die hohen Fensterformate durch Zumauern verkleinert.

Um die Jahrtausendwende war das Gebäude nach einem abgebrochenen Umbau innen und außen von Verfall gezeichnet, der obere Teil der Fassade war durch Umwelteinflüsse und Taubendreck bereits stark zerstört. Im Rahmen einer umfassenden Sanierung wurde die Fassade von den Klinkern befreit und die historischen Sandsteinelemente sorgfältig gereinigt und zum Teil rekonstruiert.

Restaurierung

Die Restaurierung 2001/2002 zielte darauf ab, Original-Details wie das Holztreppenhaus, den Stuck und die ursprünglichen, neo-gotischen Fensterformate soweit wie möglich zu erhalten. So sind die neuen Holzfenster den historischen Formaten nachempfunden. Die vormals zwölf Apartments von zum Teil nur 10 m² wurden zu 6 komfortableren Einheiten und zwei großzügigen Maisonette-Wohnungen umgestaltet.

In allen Ebenen wurden geölte Eichendielen-Böden mit Trittschalldämmung eingebracht, alle Bäder neu eingerichtet und neutral weiß gefliest. Das neue Dach wurde mit vier Fenstern versehen, die den Blick auf St. Gereon freigeben, und hinter dem historischen Maßwerk entstand eine Loggia mit Blick auf die Türme des Doms und über Köln. Vereinzelt sind noch Einschusslöcher aus dem II. Weltkrieg zu sehen, diese wurden als Zeitzeugnis erhalten.

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