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das Haus

Geschichte

Das Haus mit neo-gotischer Fassade wurde ca. 1860 erbaut. Es liegt zentral im Kölner Gereonsviertel und steht unter Denkmalschutz. Die Original-Sandsteinelemente stammen aus demselben Steinbruch, wie die von der Kölner Dombauhütte zum Dombau verwendeten. Das Haus war ursprünglich der nur 4,50 m breite Anbau zu einem großen Haus mit gleicher Fassadengliederung. Ende der 1970er Jahre wurde das Haus schon einmal renoviert. Dabei  wurde die historische Fassade verklinkert und auch sonst wenig Rücksicht auf die historische Bausubstanz genommen. Im Rahmen einer Komplettsanierung in den Jahren 2001/2002 wurde die Fassade sorgfältig wiederhergestellt und restauriert.

 

Sanierung

Das Haus wurde in den Jahren 2001/2002 saniert und dabei die alten Details wie das Holztreppenhaus, der Stuck, die neo-gotische Fassade und die gotischen Fensterformate soweit möglich erhalten. Die ehemals 12 Apartments von zum Teil nur 10 m² wurden bei der Sanierung zu acht Einheiten und einem Foyer zusammengelegt; in den zwei Räumen im 2. bzw. 3 OG zur Straßenseite wurden Schlafgalerien auf den Badbereich gebaut. Auf diese Weise entstanden großzügige Apartments sowie zwei Maisonettwohnungen. Mit der Entfernung der auf 2,20 m abgehängten Decken wurden die ursprünglichen Raumhöhen von bis zu 4,20 m wieder hergestellt. In einigen Räumen kam so der Original-Stuck zum Vorschein und die großen Fensterformate konnten wiederhergestellt werden. In allen Ebenen wurde ein geölter Eichendielenboden mit Trittschalldämmung eingebracht. Alle Bäder sind neu eingerichtet und neutral weiß gefliest. Das Dach wurde komplett neu aufgebaut und mit vier Dachflächenfenstern versehen, die den Blick auf St. Gereon freigeben. Hinter dem historischen Maßwerk entstand eine Loggia mit Blick auf die Türme des Doms und über Köln.

 

Restaurierung

Die Fassade aus Tuff- und Sandstein war durch Umwelteinflüsse und Taubendreck stark zerstört. Viele der Gesimse mussten erneuert, der Treppengiebel völlig neu aufgebaut werden. Die gesamte Erdgeschossfassade wurde von den Klinkern aus den 70er Jahren befreit, gereinigt und zum Teil nachgebaut. Die neuen Holzfenster sind den historischen Formaten nachempfunden. Vereinzelt sind noch Einschusslöcher aus dem II. Weltkrieg zu sehen, diese wurden bei der Restaurierung nicht mit einbezogen und als Zeitzeugnis erhalten.

 

statthaus

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